Gladebeck

Gladebeck (Unser Standort) ist der größte Ortsteil von Hardegsen im Landkreis Northeim in Niedersachsen.

2015 wird der Ort Gladebeck 1000 Jahre

Terminplan 2015 – Feierlichkeiten „1.000 Jahre Gladebeck“

So., 11.01.
Gottesdienst mit Neujahrsempfang im Gasthaus „Zum Krug“ (Eröffnungsaktion)

Sa., 21.02.
Theatervorführung „der zerbrochene Krug“ im Gasthaus „Zum Krug“

So., 22.03.
Gottesdienst mit Krengelspende

Mo., 25.05.
Pfingstreiten / Kutschfahrten und Ortsführung durch Gladebeck

Sa./So., 04./05.07.
Hauptveranstaltung rund um die Gladebecker Burg mit historischem Umzug, Markt und Theatervorführung „der zerbrochene Krug“

So., 04.10.
Kirmes mit Erntedankgottesdienst

So., 13.12.
Adventsgottesdienst mit Abschluss im Pfarrgarten

ganzjährige Veranstaltung: Flachsanbau und -verarbeitung

 

Facebook Seite der 1000 Jahr Feier:

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Gladebeck liegt ca. zwischen Northeim und Göttingen an der L556. Die Nachbarorte sind Hevensen im Nordosten,Asche im Westen und Harste im Süden.

Der Ortsname erscheint zuerst Anfang des 11. Jahrhunderts in der Form Gledabiki. Weitere frühere Namensformen sind Gladebike (1184), Gladebeke (um 1229), Gladenbeke (1266), Glatteke (1318), Glabeck (um 1583), Glake (um 1588) und Glaak (1646). In der heutigen Form wird der Ortsname erstmals 1497 genannt. Der Name setzt sich zusammen aus einem Bestimmungswort, das mit dem heutigen „glatt“ verwandt ist, aber auch „glänzend“ bedeuten kann, und dem Grundwort -beke ‚Bach‘. Die niederdeutsche Dialektform des Namens lautet ebenso wie die Bezeichnung des Gladebachs Chlake (1972)

Gladebecks erste urkundliche Erwähnung stammt aus der Vita Meinwerci, in der ein Edelherr namens Richard Erb- und Eigenbesitz zugunsten seines Seelenheils an die Paderborner Kirche überträgt, belegt die Existenz des Ortes in der Zeit um 1015–1036. Der Ort wird dort Gledabiki genannt. Der Ort lag im Mittelalter an einer wichtigen Straßenverbindung von Hann. Münden über Göttingen und Einbeck nach Hannover und Hameln.

Der Ort war Standort einer Burg, deren Ursprünge unbekannt sind, die aber 1427 an die Herzöge von Braunschweig-Lüneburg fiel und an verschiedene Adelsgeschlechter verlehnt war. Vormals war die Burg im Besitz des Rittergeschlechtes von Gladebeck, deren erste Nennung 1233 in einer Urkunde von Ludolf und Gottschalk von Plesse stattfindet, in welcher ein Hermannus de Gladenbeke als Zeuge genannt wird . Die Herkunft der Herren von Gladebeck liegt vermutlich in der Stadt Goslar, in der ihr Stammvater Bezelinus in einer Urkunde 1108 als Bürger angegeben wird. Man geht davon aus, dass sein Sohn Bezelin zwischen den Jahren 1160 und 1180 Herr auf dem plessischen Edelhofe in Gladebeck geworden ist, da er sich 1180 Bezelin von Gladebeke nannte. Zu der Zeit ihrer ersten urkundlichen Erwähnung besaßen die Herren von Gladebeck einen Edelhof im Ort, sowie 16 Hufen Land, das sie von den Herren zu Plesse als Lehen erhalten hatten. Die Welfen versuchten im Verlauf des 14. Jahrhunderts mehr Einfluss im Gebiet um Gladebeck zu gewinnen, so begannen sie Lehen an die Herren von Gladebeck auszugeben. 1315 erhielt Heidenrike dictus strues das Dorf Schlarpe, vier Jahre später kam das Dorf Bredenbeck und Glatteke, sowie vermutlich das adlige Gericht in Gladebeck hinzu, eine Wiederholung dieser Übertragungsbestätigungen erfolgte im Jahre 1345. Weitere Angehörige des Geschlechts von Gladebeck erhielten Lehen in Harste, Lödingsen und Bühren. 1356 mussten die von Gladebeck jedoch die Lehnshoheit Herzogs Ernst über die Lehen und Eigengüter in Harste anerkennen. Im Jahre 1427 umfasste der Besitz der Edelherren von Plesse insgesamt den freien Burghof mit 12 Hufen Land, die Weideberechtigung auf den Angern der Gemeinde, die Mühle und 7 Hufen Wald im Hainholz sowie im Bodenknüll, welche sie, mit der zunehmenden Einflussnahme der Welfen 1501 aufgeben mussten und ihren Herrensitz in Gladebeck gegen den auf der Burg Plesse eintauschten. Nachdem das Geschlecht der Gladebecker 1703 mit dem Tod Adolf Friederich von Gladebeck erlosch, ging der Besitz derer von Gladebeck als Lehen an die Familie Bodemeyer über, welche seit 1445 zum Göttinger Patrizier-Geschlecht zählte. Die Einwohnerschaft Gladebecks wuchs vor allem zum Ende des Mittelalters rasch an, was zudem eine Zunahme am Bestand des Nutzviehs mit sich brachte. Zum Weiden des Viehs trieb man die Tiere auf die gemeinschaftlich mit den umliegenden Orten genutzten Grasflächen, die jedoch, bedingt durch die Zunahme an den Tieren, erheblich abnahm. Ein Umstand daraus bildeten die aufkommenden Grenzstreitigkeiten über den Verlauf der Flure, ein Beispiel war der Anger des Hitzelbrinks, der 1583, durch fürstliches Urteil im Verhältnis 3:1 Gladebeck gegenüber Hevensen zugesprochen wurde .

1860 erfolgte die Auflösung des Ritterguts und die Aufteilung des Landbesitzes durch die Gemeinde Gladebeck, der Ritterguts-Status ging an den Gutshof in Hettensen über. Seinen Status als selbständige Gemeinde verlor Gladebeck am 1. März 1974 durch die Eingemeindung in die Stadt Hardegsen

 

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