Wer zur Hauptuntersuchung fährt ohne sein Fahrzeug vorzubereiten, riskiert teure Nachprüfungen oder sofortige Stilllegung.
Was der HU-Prüfer zuerst kontrolliert
- Motorwarnleuchte oder andere Warnleuchten im Armaturenbrett: Jede aktive Warnleuchte ist ein erheblicher Mangel
- Beleuchtung: Funktion aller Lichter, Leuchtweitenregulierung, Lichtstärke
- Bremsen: Bremsflüssigkeit, Bremsweg auf der Bremsprüfanlage, Unterschied links/rechts
- Reifen: Profiltiefe (min. 1,6 mm, Praxis: ab 2–3 mm empfehlen wir Tausch), Reifenzustand, Gleichheit der Achsen
- Sicherheitssysteme: ABS, ESP, Airbag – keine Warnleuchten erlaubt
Häufige Gründe für Nichtbestehen
- Bremsanlage: Einseitiges Bremsen, gerissene Bremsschläuche, zu geringe Restbelagstärke
- Beleuchtung: Defekte Lampen, Scheinwerfer falsch eingestellt, vergilbte Streuscheiben
- Motorwarnleuchte aktiv: Fehlercodes im Steuergerät
- Ölverlust: Sichtbarer Ölverlust am Unterboden
- Fahrwerk: Lenkungsspiel, defekte Spurstangen, Stoßdämpfer
Diagnose vor der HU – was das bringt
Eine XENTRY/ODIS/ISTA-Diagnose vor der HU liest alle Steuergeräte aus. Fehlercodes die bei der HU-OBD-Prüfung erscheinen – Abgasanlage, Motorelektronik, ABS/ESP – werden vorab erkannt.
Kosten einer Diagnose: deutlich unter den Kosten einer Nachprüfung + weiterer Werkstattbesuch.
HU steht an? Fahrzeug per Diagnose vorbereiten lassen – Termin per WhatsApp. Wir nennen vorab alle offenen Mängel.