Reifenwechsel und Einlagerung – was man beachten sollte

Wann Sommer- auf Winterreifen wechseln? Was kostet Einlagerung? Und warum Reifenwechsel mehr ist als Räder tauschen – RDKS, Aufkleber und Profiltiefe erklärt.

Reifenwechsel und Einlagerung – was man beachten sollte

Zweimal im Jahr das Gleiche – aber Reifenwechsel hat mehr Aspekte als viele denken.

Wann wechseln?

Faustregel: O bis O (Oktober bis Ostern) für Winterreifen. Gesetzlich in Deutschland keine Pflicht für Winterreifen per Datum – aber situative Winterreifenpflicht (Schnee, Eis, Reifglätte). Wer dann mit Sommerreifen fährt: Bußgeld + Punkte + Mitschuld bei Unfall.

Praktisch sinnvoll: Wechsel wenn Nachttemperaturen dauerhaft unter +7°C fallen. Ab diesem Punkt verliert ein Sommerreifen Haftung, ein Winterreifen gewinnt sie.

RDKS: Reifendruck-Kontrollsystem

Seit 2014 sind alle Neuzulassungen RDKS-pflichtig. Beim Reifenwechsel: Die RDKS-Sensoren müssen zugeordnet werden, sonst leuchtet die Warnleuchte dauerhaft.

Direktes RDKS (Sensoren im Rad): jeder Sensor sendet seine Rad-ID. Nach Wechsel: Sensor-IDs dem Steuergerät neu zuordnen via Diagnose oder spezifische Einlernsequenz. Indirektes RDKS (ABS-basiert): Keine Sensoren, Kalibrierung nach Wechsel über Menü zurücksetzen.

Profiltiefe: gesetzlich und praktisch

Gesetzliches Minimum: 1,6 mm (Sommer + Winter). Praktisches Minimum: 3 mm Sommer, 4 mm Winter. Unter 4 mm verliert ein Winterreifen seinen Vorteil gegenüber dem Sommerreifen auf Schnee erheblich.

Profiltiefenmessung mit Münze: 1-Cent-Stück hat Rand von ~1,5 mm – wenn Rand komplett sichtbar: Reifen wechseln.

Einlagerung

Wenn kein eigener Keller: Reifeneinlagerung schützt vor Ozon-Rissen (UV-Licht) und Verformung durch falsche Lagerung. Reifen stehend lagern (Kompletträder), liegend mit Gewicht vermeiden. Reifentemperatur: kühl, trocken, dunkel.


Reifenwechsel mit RDKS-Zuordnung? Termin per WhatsApp – wir machen alles in einem Arbeitsgang.

Professionelle Diagnose bei KFZ Dietrich

Als Meisterbetrieb mit offiziellen Herstellersystemen bieten wir Diagnosetiefe auf Vertragswerkstatt-Niveau. XENTRY (Mercedes-Benz), ODIS (VW/Audi/Skoda/Seat) und ISTA (BMW/Mini) ermöglichen uns den vollständigen Zugang zu allen Fahrzeugsystemen.

Warum herstellerspezifische Diagnose?

Universelle Diagnosegeräte lesen nur einen Bruchteil der verfügbaren Daten. Herstellersysteme bieten Zugriff auf alle Steuergeräte, geführte Fehlersuche, Stellgliedtests und Istwertblöcke. Besonders bei komplexen, intermittierenden Fehlern ist dieser Zugang entscheidend.

Transparente Kommunikation

Jeder Diagnoseschritt wird dokumentiert. Sie erhalten einen verständlichen Befund mit Messwerten, Fotos und konkreten Empfehlungen. Wir erklären Ihnen, was wir gefunden haben, welche Reparaturen notwendig sind und welche Optionen Sie haben.

Werkstatt in Hardegsen

Unsere Werkstatt in der Meckelstraße 8, 37181 Hardegsen, ist zentral in Südniedersachsen gelegen. Gut erreichbar aus Göttingen (ca. 30 Min.), Northeim (ca. 15 Min.), Einbeck (ca. 22 Min.) und Bad Gandersheim (ca. 30 Min.).


Weiterführende Informationen:

Häufig gestellte Fragen

Welche Diagnosesysteme setzen Sie ein?

Wir arbeiten mit den offiziellen Herstellersystemen XENTRY (Mercedes), ODIS (VW-Konzern) und ISTA (BMW) – identische Diagnosetiefe wie beim Vertragshändler.

WhatsApp