Schöne Feiertage – wir kümmern uns um den Rest

An den Feiertagen haben Sie Besseres zu tun als an das Auto zu denken. Unsere Empfehlung: Vor den Feiertagen prüfen lassen.

Schöne Feiertage – wir kümmern uns um den Rest

An den Feiertagen sollte das Auto das Geringste sein, worüber man nachdenkt. Damit das gelingt, lohnt es sich, vor den Feiertagen kurz innezuhalten – und das Fahrzeug auf das vorzubereiten, was kommt.

Was im Winter besondere Aufmerksamkeit verdient

Batterie: Kälte reduziert die Kapazität einer Autobatterie erheblich. Eine Batterie, die im Sommer noch 80% Kapazität hatte, kann bei -10°C auf 50% nutzbare Kapazität fallen. Gleichzeitig steigt der Strombedarf beim Kaltstart: Der Motor dreht schwerer, das Motoröl ist zähflüssiger, die Glühkerzen (Diesel) oder die Zündanlage (Benziner) benötigen mehr Energie. Wer seinen Wagen an den Feiertagen für längere Fahrten zu Familie oder Freunden nutzt, sollte die Batterie prüfen lassen. Ein Batterietest mit Belastungsprüfung dauert wenige Minuten und zeigt den Kaltstart-Strom (CCA) im Vergleich zum Sollwert.

Kühlmittel-Frostschutz: Kühlmittel schützt nicht nur im Sommer vor Überhitzung – es schützt im Winter vor Einfrieren des Kühlsystems. Gefrorenes Kühlmittel dehnt sich aus und kann den Motorblock, den Kühler oder den Heizungswärmetauscher sprengen. Der Frostschutz sollte bis mindestens -25°C reichen, in Höhenlagen bis -30°C. Messen lässt sich das einfach mit einem Refraktometer – eine Prüfung, die bei jeder Inspektion Standard ist.

Winterreifen und Reifendruck: Kälte senkt den Reifendruck. Pro 10°C Temperaturabfall sinkt der Druck um etwa 0,1 bar. Ein Reifen, der im Oktober mit 2,3 bar befüllt wurde, hat im Dezember bei Minusgraden nur noch 2,0–2,1 bar. Bei Winterreifen auf korrekte Befüllung achten – zu geringer Druck erhöht Kraftstoffverbrauch und Verschleiß, verschlechtert das Bremsverhalten und kann bei Aquaplaning das Risiko erhöhen.

Licht: Kurze Wintertage bedeuten mehr Fahren bei Dunkelheit. Alle Lichter – Scheinwerfer, Rücklichter, Bremslicht, Nebelschlussleuchte – auf Funktion prüfen. Ein defektes Bremslicht wird im Alltag selten bemerkt, weil man es selbst nicht sieht. Bei modernen Fahrzeugen mit LED-Rückleuchten können einzelne LED-Segmente ausfallen, ohne dass eine Warnleuchte erscheint – eine Sichtprüfung von außen ist dann die einzige Kontrollmöglichkeit.

Scheibenwischer und Scheibenreiniger: Sommerflüssigkeit im Scheibenwaschwasser friert bei Frost sofort auf der Scheibe – eine gefährliche Situation bei Gegenverkehr mit Gischt. Frostschutz-Scheibenreiniger (bis -20°C) verwenden. Wischergummis auf Alterung prüfen: Schlieren, Streifen oder Rattern deuten auf verhärtetes Gummi hin. Im Winter ist klare Sicht besonders kritisch – die flache Sonneneinstrahlung in Kombination mit verschmutzter Scheibe kann die Sicht massiv einschränken.

Für Unternehmer: Betrieb in der Betriebspause

Betriebsfahrzeuge stehen an den Feiertagen oft still. Das ist der richtige Zeitpunkt für Wartungsarbeiten, die regulär Ausfallzeit bedeuten würden – Inspektion, Bremsenservice, Reifenwechsel, Diagnose-Prüfung. Was im Dezember gewartet wird, steht im Januar einsatzbereit zur Verfügung. Die Betriebspause sinnvoll nutzen bedeutet: Ausfallzeiten im produktiven Zeitraum minimieren.

Für Fahrzeuge die über die Feiertage länger stehen: Batterieerhaltungsladung mit einem Erhaltungsladegerät empfohlen, besonders bei Fahrzeugen mit hohem Ruhestromverbrauch (Keyless-Go, Alarmanlage, Telematik-Module). Ein modernes Fahrzeug zieht im Stillstand 30–80 mA – nach zwei Wochen kann das bei einer älteren Batterie den Kaltstart gefährden.

Unsere Öffnungszeiten über die Feiertage

Zwischen Weihnachten und Neujahr sind wir nach Absprache erreichbar. Für dringende Fälle: WhatsApp-Nachricht – wir melden uns.


Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne, ruhige Feiertage. Kommen Sie sicher an – und genauso sicher wieder zurück.

KFZ Dietrich, Meckelstraße 8, Hardegsen


Weiterführende Informationen:

Häufig gestellte Fragen

Welche Diagnosesysteme setzen Sie ein?

Wir arbeiten mit den offiziellen Herstellersystemen XENTRY (Mercedes), ODIS (VW-Konzern) und ISTA (BMW) – identische Diagnosetiefe wie beim Vertragshändler.

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