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Mercedes AMG Codierung – freischaltbare Funktionen

Mercedes AMG-Fahrzeuge (C63, E63, GLC 43) bieten per XENTRY-Codierung zusätzliche Funktionen. Was freischaltbar ist, was Werksseitig gesperrt ist.

Mercedes AMG Codierung – freischaltbare Funktionen
Illustration: mit KI-Werkzeugen erstellt · KI-Transparenz

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AMG-Fahrzeuge bieten per XENTRY-Codierung mehr als die Standard-Konfiguration. Die werksseitige Softwareausstattung nutzt nicht immer das volle Potenzial der verbauten Hardware – gezielte Codierung erschließt zusätzliche Funktionen.

Was bei AMG-Fahrzeugen per Codierung möglich ist

TL;DR
  • AMG Performance Exhaust: Klappenlogik per XENTRY im werkseitig vorgesehenen Rahmen anpassen
  • Individual-Profile tiefer codieren als über das MMI-Menü zugänglich (Lenkung, Gas, Getriebe)
  • AMG TRACK PACE nur dort nutzbar, wo Ausstattung und digitales Widescreen es vorsehen
  • Motor-Kennfelder bleiben unberührt – ECU-Tuning ist kein Teil von XENTRY-Codierung
  • Änderungen am Geräusch- und Abgasverhalten berühren die Betriebserlaubnis – wir lehnen sie ab

AMG Performance Exhaust – Sound-Modus: Bei Fahrzeugen mit AMG Performance Exhaust (Klappenanlage) lässt sich das Klappenverhalten in den einzelnen Fahrmodi im Rahmen der werkseitig vorgesehenen Konfiguration anpassen. Die Ansteuerung der Abgasklappe unterscheidet sich je nach Baureihe: Ältere Anlagen arbeiten mit Unterdruck über einen Vakuumaktuator, neuere Anlagen der M177-Generation mit elektrischen Stellern. In beiden Fällen steuert das Motorsteuergerät die Klappe abhängig von Fahrmodus und Drehzahl. Beim C63 W205 und E63 W213 gibt es zusätzlich die Option, die Klappenstellung mit dem Individual-Profil zu verknüpfen, sodass der gewählte Sound-Modus beim nächsten Motorstart wiederhergestellt wird.

Was wir nicht anbieten: eine dauerhaft offene Klappenstellung als Standard-Zustand beim Motorstart. Die Klappenstellung ist geräuschrelevant, und Stand- sowie Fahrgeräusch sind in den Fahrzeugpapieren eingetragen. Eine Konfiguration, die diese Werte berührt, wäre kein Komfortthema mehr – deshalb lehnen wir sie ab, statt sie zu bewerben.

Individual-Konfiguration speichern: XENTRY erlaubt tiefere Codierung der Individual-Profile als der Fahrer über das MMI-Menü einstellen kann. Im Fahrzeug-Menü sind die Einstellmöglichkeiten auf vordefinierte Stufen begrenzt. XENTRY gibt je nach Baureihe Zugriff auf die Rohparameter: Lenkungshärte (Rückstellmoment und Servounterstützung in feinen Abstufungen), Gaspedal-Charakteristik (Kennlinie zwischen Pedalweg und Drosselklappenöffnung), Getriebelogik (Schaltpunkte, Schaltgeschwindigkeit, Doppelkupplungs-Timing beim AMG SPEEDSHIFT) und bei Fahrzeugen mit aktiver Wankstabilisierung deren Kennlinie. Diese aktive Wankstabilisierung ist eine separate 48-Volt-Option einzelner Baureihen und nicht mit der Luftfederung AIRMATIC identisch – beides wird häufig verwechselt. Die Parameter werden im Steuergerät gespeichert und bleiben auch nach Software-Updates erhalten.

AMG TRACK PACE: Das System zeigt Rundenzeiten, G-Kräfte (longitudinal und lateral) und detaillierte Fahrdaten auf dem Kombiinstrument oder dem MBUX-Display, zeichnet Sektorzeiten auf und ermöglicht den Vergleich zwischen verschiedenen Runden. Nutzbar ist es nur dort, wo es in der Fahrzeugkonfiguration vorgesehen ist und ein kompatibles digitales Widescreen-Kombiinstrument verbaut ist – bei analogem Kombiinstrument ist TRACK PACE nicht darstellbar. Weil jede Konfiguration gegen das Mercedes-Backend validiert wird, sind ausschließlich die vorgesehenen Konfigurationspfade nutzbar: Eine Funktion, die für Ihr Fahrzeug nicht angelegt ist, schalten wir nicht frei. Wir prüfen beim Auslesen, was tatsächlich vorliegt.

Ambientebeleuchtung-Erweiterung: Einige AMG-Modelle haben werksseitig begrenzte Farb- oder Helligkeits-Optionen für die Ambientebeleuchtung. Die LED-Module in den Türverkleidungen, dem Armaturenbrett und der Mittelkonsole können technisch mehr Farben darstellen als im Standard freigegeben sind. Per XENTRY-Codierung: volle Palette der verbauten Hardware – bis zu 64 Farben statt der werksseitig begrenzten Auswahl. Beim W213 mit dem erweiterten Ambientepaket lassen sich zusätzlich die Lichtszenarien (Welcome, Leaving, Active) individuell konfigurieren.

Digitales Tacho-Layout: Bei AMG-Fahrzeugen mit digitalem Kombiinstrument kann das Anzeige-Layout per Codierung angepasst werden. Rundenzähler-Anzeige, Schaltpunktanzeige mit LED-Leiste, oder das klassische AMG-Zentraldrehzahlmesser-Layout – je nach Baureihe stehen verschiedene Darstellungen zur Verfügung.

Was nicht geändert wird

Motor-Kennfeld (ECU-Tuning) ist kein Teil der XENTRY-Codierung. XENTRY kann die Leistungskennfelder des Motorsteuergeräts nicht verändern – das Motorsteuergerät ist kryptographisch geschützt und akzeptiert keine nicht-signierten Kennfeldänderungen. Wenn Leistungssteigerung gewünscht ist: das ist ein separater Prozess über Chiptuning mit speziellen Flashtools, nicht über XENTRY. Codierung ändert keine sicherheitsrelevanten Parameter (ABS-Regellogik, Airbag-Auslöseschwellen, ESP-Eingriffsgrenzen) ohne expliziten Auftrag und nur im Rahmen der vom Hersteller vorgesehenen Parameterbereiche.

Getriebesteuerung bei SPEEDSHIFT MCT und 9G-Tronic: was codierbar ist

AMG-Fahrzeuge nutzen je nach Baujahr unterschiedliche Getriebesteuerungen – und das macht einen Unterschied bei der Codierung.

SPEEDSHIFT MCT (Multi-Clutch-Technologie, C63 W205, E63 W213): Das MCT ist kein Doppelkupplungsgetriebe, sondern ein Automatgetriebe, bei dem eine nasse Anfahrkupplung an die Stelle des hydrodynamischen Wandlers tritt. Der Mercedes-AMG GT (C190) gehört ausdrücklich nicht in diese Reihe: Er fährt das SPEEDSHIFT DCT, ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Bauweise an der Hinterachse. Die Schaltkennlinien für die Sport-Stufen liegen im Mechatronik-Steuergerät. Per XENTRY lassen sich Schaltgeschwindigkeit und Schaltpunkte je Fahrmodus im Rahmen der vorgesehenen Parameterbereiche anpassen. Eingriffe mit direktem Bezug zur Antriebsstrangbelastung, etwa an der Launch-Control-Freigabe, nehmen wir nicht vor.

9G-Tronic (AMG-Derivate wie GLC 43 der Baureihe X253, dazu Baureihen ohne MCT): Die 9G-Tronic ist ein klassischer hydrodynamischer Wandlerautomat mit neun Fahrstufen und arbeitet in den AMG-Modellen der 43er-Linie ebenso wie in Nicht-AMG-Baureihen. Nicht gemeint ist damit die Ausstattungslinie AMG Line – die ist eine Optik- und Ausstattungsvariante, kein AMG-Modell, und bringt keinen AMG-Parametersatz mit. Schaltpunkt-Codierung ist hier weniger präzise als beim MCT, da die Hydrauliksteuerung andere Toleranzen hat. Was codierbar ist: Schaltanzeige im Kombiinstrument ein- und ausschalten, Schaltpaddel-Reaktionszeit bei deaktiviertem automatischem Rückschalten, Kickdown-Schwelle anpassen. Bei echten AMG-Derivaten mit 9G-Tronic wird in XENTRY ein separater AMG-Parametersatz geladen, der sich vom Standardparametersatz unterscheidet.

Ablauf einer AMG-Codierungssitzung

Der Ablauf einer XENTRY-Codierungssitzung folgt einem strukturierten Protokoll – damit jede Änderung nachvollziehbar und reversibel bleibt.

Vorbereitungsschritt – Zustandsdokumentation: Bevor wir einen einzigen Parameter ändern, lesen wir den vollständigen Ist-Zustand aller betroffenen Steuergeräte aus. XENTRY erstellt ein Protokoll mit den aktuellen SCN-Signaturen und den gespeicherten Parameterwerten. Dieses Dokument ist der Ausgangspunkt – bei Bedarf lässt sich jede Änderung auf diesen Zustand zurücksetzen. Wie lange das dauert, hängt von der Anzahl der betroffenen Steuergeräte ab.

Codierungsschritt – parametrische Änderung: Die gewünschten Parameter werden in XENTRY gesetzt. Für SCN-codierte Steuergeräte wird die neue Konfiguration gegen die Mercedes-Backend-Server validiert – das Fahrzeug muss online sein (XENTRY online). Die Validierung dauert in der Regel unter 60 Sekunden. Lokale Parameter (z.B. Ambientebeleuchtung, Kombiinstrument-Layout) werden direkt ins Steuergerät geschrieben, ohne Backend-Kontakt.

Abnahmefahrt und Dokumentation: Nach der Codierung folgt eine kurze Funktionsprüfung im Fahrbetrieb. Bei Exhaust-Konfigurationen prüfen wir die Klappenreaktion in den einzelnen Fahrmodi, bei Anzeigethemen die Darstellung auf dem Kombiinstrument. Das Werkstattprotokoll hält den Vorher-Nachher-Zustand, die SCN-Signaturen und die durchgeführten Änderungen fest – Sie erhalten dieses Dokument bei Abholung.

Zeitaufwand: Er hängt vom Umfang, von der Baureihe und von der Anzahl der betroffenen Steuergeräte ab. Einen verbindlichen Rahmen nennen wir, nachdem wir den Ausstattungsstand ausgelesen und den Umfang festgelegt haben.

Rechtliches

Reine Profil- und Anzeigeeinstellungen ohne Außenwirkung bleiben im typgenehmigten Zustand, solange ausschließlich werksseitig vorgesehene Konfigurationsoptionen genutzt werden. Pauschal gilt das aber nicht für jede Komfort-Codierung: Sobald ein Eingriff nach außen wirkt – Beleuchtungsfunktionen mit lichttechnischer Relevanz, Anzeigen mit Bezug zu vorgeschriebenen Warnfunktionen und insbesondere alles, was Geräusch- oder Abgasverhalten betrifft – ist die Betriebserlaubnis nach §19 StVZO berührt. Eine dauerhaft offene Klappenanlage im Fahrbetrieb kann Lärmschutzauflagen verletzen. Wir prüfen deshalb bei Sound-Themen die eingetragenen Geräuschwerte, kommunizieren jede Änderung vorher, dokumentieren sie – und lehnen ab, was diese Grenzen berührt.

Für Techniker: SCN-Codierung, ODX-Pakete und die Grenzen der AMG-Kennfelder

SCN-Signatur und ODX-Parameterstruktur

Die SCN-Codierung (Software Calibration Number) bildet bei AMG-Fahrzeugen das Rückgrat der herstellerseitigen Konfiguration. Jedes codierbare Steuergerät besitzt eine SCN-Signatur, die gegen Mercedes-Backend-Server validiert wird – erst mit gültiger Signatur akzeptiert das Steuergerät einen neuen Datenstand. Für AMG-spezifische Parameter liegen separate ODX-Container im XENTRY-Ressourcenpfad. ODX (Open Diagnostic Data Exchange) beschreibt in strukturierten XML-Bäumen, welche Parameter ein Steuergerät kennt, welche Wertebereiche zulässig sind und welche Abhängigkeiten zu anderen Steuergeräten bestehen.

Die Motorsteuergeräte der AMG-Baureihen unterscheiden sich über die Generationen hinweg erheblich: Der M156 (6,2 l Saugmotor) stammt aus dem Jahr 2006 und liegt damit technisch und zeitlich weit vor dem M157 (5,5 l Biturbo), den M177/M178 (4,0 l Biturbo V8) und dem M139 (2,0 l Reihenvierzylinder in A45, CLA45 und – als elektrifizierte Hybrid-Variante mit Heckachs-E-Maschine – im C63 W206). Eine pauschale Zuordnung zu einer bestimmten Steuergeräte-Plattform ist deshalb nicht seriös; maßgeblich ist der Stand des konkreten Fahrzeugs, den wir auslesen. Gemeinsam ist allen Generationen, dass die Kennfelder für Zündung, Einspritzung und Ladedruck kryptographisch signiert sind. XENTRY kann diese Kennfelder nicht verändern – der Zugriff ist auf parametrische Konfiguration beschränkt: Welche Fahrmodi werden im MBUX angeboten, welche Schaltkennlinie wird dem SPEEDSHIFT-Getriebe übergeben, welche Klappenposition wird im Sport+ angefordert.

Wie ein Küchenchef, der ein Gericht ausschließlich aus den Zutaten komponiert, die im Haus vorrätig sind, beschränken wir uns bei der Codierung auf die herstellerseitig vorgesehenen Konfigurationspfade. Bei Sound-Codierungen prüfen wir zusätzlich die Standgeräusch-Eintragung in den Fahrzeugpapieren – liegt der ursprüngliche Wert nahe der zulässigen Obergrenze, dokumentieren wir das Delta und beraten zur weiteren Vorgehensweise. Jede Änderung wird im Werkstattprotokoll mit Vorher-Nachher-Zustand hinterlegt.


AMG-Codierung oder Funktionen freischalten? Nennen Sie uns Fahrzeug, Baureihe und gewünschte Funktionen über die Warteliste – wir prüfen was möglich ist.


Haben Sie Fragen zu Ihrem Mercedes? Schreiben Sie uns direkt über die Warteliste – wir beraten Sie fundiert und markenspezifisch.

Weiterführende Informationen


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Häufig gestellte Fragen

Welche Anpassungen sind am AMG Performance Exhaust per Codierung möglich?

Wir können die Klappenlogik Ihres AMG Performance Exhaust innerhalb der werkseitig vorgesehenen Konfigurationspfade anpassen, etwa das Klappenverhalten in den einzelnen Fahrmodi oder bei bestimmten Modellen die Verknüpfung mit dem Individual-Profil. Nicht anbieten wir eine dauerhaft offene Klappenstellung als Standard-Zustand beim Motorstart: Die Klappenstellung ist geräuschrelevant, und die Grenzwerte für Stand- und Fahrgeräusch sind bindend. Wir prüfen vor jeder Sound-Codierung die Eintragung in den Fahrzeugpapieren und beraten dazu offen.

Was unterscheidet die XENTRY-Codierung der Individual-Profile von den MMI-Einstellungen?

Die XENTRY-Codierung ermöglicht eine tiefere Anpassung der Individual-Profile als über das MMI-Menü. Zugänglich sind je nach Baureihe Rohparameter für Lenkungshärte, Gaspedal-Charakteristik und Getriebelogik, bei Fahrzeugen mit aktiver Wankstabilisierung zusätzlich deren Kennlinie. Diese aktive Wankstabilisierung ist eine eigene 48-Volt-Option einzelner Baureihen und nicht mit der Luftfederung AIRMATIC zu verwechseln. Welche Abstufungen tatsächlich vorliegen, zeigt sich erst am Fahrzeug.

Wird durch die AMG Codierung auch die Motorleistung verändert?

Nein, die XENTRY-Codierung bei AMG-Fahrzeugen berührt die Motor-Kennfelder nicht. Wir schalten vorhandene Funktionen frei oder passen deren Logik an. Eine Leistungssteigerung durch ECU-Tuning ist kein Bestandteil unserer XENTRY-Codierungsdienste.

Kann AMG TRACK PACE bei jedem AMG nachträglich aktiviert werden?

Nein. TRACK PACE ist eine Ausstattung, die im Fahrzeug vorgesehen sein muss: Die Darstellung setzt das digitale Widescreen-Kombiinstrument voraus, und die Funktion muss in der Fahrzeugkonfiguration hinterlegt sein. Bei Fahrzeugen mit analogem Kombiinstrument ist TRACK PACE nicht verfügbar. Da jede Konfiguration gegen das Mercedes-Backend validiert wird, lassen sich nur die vorgesehenen Konfigurationspfade nutzen – eine Funktion, die für Ihr Fahrzeug nicht vorgesehen ist, schalten wir nicht frei. Ob TRACK PACE in Ihrem Fahrzeug angelegt ist, klären wir beim Auslesen.

Wie lange dauert eine AMG-Codierungssitzung?

Das hängt vom Umfang, von der Baureihe und davon ab, wie viele Steuergeräte betroffen sind. Vor der eigentlichen Codierung steht immer die Zustandsdokumentation aller betroffenen Steuergeräte. Einen verbindlichen Zeit- und Kostenrahmen nennen wir Ihnen, nachdem wir den Ausstattungsstand ausgelesen und den Umfang festgelegt haben – nicht vorher.

Kann ich eine AMG-Codierung wieder rückgängig machen lassen?

Ja. Bevor wir einen einzigen Parameter ändern, lesen wir den vollständigen Ist-Zustand aus – XENTRY erstellt ein Protokoll mit den aktuellen SCN-Signaturen und Parameterwerten. Auf diesen Zustand lässt sich jede Änderung zurücksetzen. Das Werkstattprotokoll mit Vorher-Nachher-Dokumentation erhalten Sie bei der Abholung.

Ist die Codierung der AMG-Auspuffklappen legal?

Das hängt vom Eingriff ab. Reine Anzeige- und Profileinstellungen ohne Außenwirkung bleiben im typgenehmigten Rahmen. Änderungen am Abgas- und Geräuschverhalten können die Betriebserlaubnis nach §19 StVZO beeinflussen – eine dauerhaft offene Klappenstellung im Fahrbetrieb kann Lärmschutzauflagen verletzen. Wir achten bei der Performance-Exhaust-Codierung darauf, dass die gesetzlichen Grenzwerte für Standgeräusch und Fahrgeräusch eingehalten werden, besprechen jede Änderung vorab und lehnen Konfigurationen ab, die diese Grenzen berühren.

Was lässt sich am AMG SPEEDSHIFT MCT-Getriebe codieren?

Per XENTRY lassen sich Schaltgeschwindigkeit und Schaltpunkte je Fahrmodus im Rahmen der vorgesehenen Parameterbereiche anpassen – die Kennlinien liegen im Mechatronik-Steuergerät. Eingriffe, die direkt auf die Belastung des Antriebsstrangs wirken, etwa an der Launch-Control-Freigabe, nehmen wir nicht vor.

Kann die Ambientebeleuchtung im AMG erweitert werden?

Ja. Die verbauten LED-Module in Türverkleidungen, Armaturenbrett und Mittelkonsole können technisch mehr Farben darstellen, als werksseitig freigegeben sind – per XENTRY lässt sich die volle Palette von bis zu 64 Farben aktivieren. Beim W213 mit erweitertem Ambientepaket sind zusätzlich die Lichtszenarien Welcome, Leaving und Active individuell konfigurierbar.

Muss mein AMG für die Codierung online mit Mercedes verbunden sein?

Für SCN-codierte Steuergeräte ja: Die neue Konfiguration wird über XENTRY online gegen die Mercedes-Backend-Server validiert, was in der Regel unter 60 Sekunden dauert. Lokale Parameter wie Ambientebeleuchtung oder das Kombiinstrument-Layout werden dagegen direkt ins Steuergerät geschrieben, ohne Backend-Kontakt.